Kunst für die Charité

Das weithin sichtbare Bettenhaus der Charité wurde umfangreich saniert und hat eine neue Fassade erhalten. Gleichzeitig entstand ein Neubau für den zentralen Operations- und intensivmedizinischen Bereich.

Für diesen Bereich lobte das Land Berlin, vertreten durch die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten in Abstimmung mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin einen deutschlandweit offenen zweiphasigen Kunstwettbewerb aus.

Bereits 1998 entstand die offene Kunstkonzeption „Die Charité als Ort der Begegnung von Wissenschaft, Medizin, Geschichte und Kunst“. In der Folge konnten zahlreiche offene künstlerische Interventionen auf dem Campus erfolgten. Der künstlerische Diskurs sollte an diesem zentralen Ort der Charité intensiviert und fortgeführt werden.

Ziel des aktuellen Kunstwettbewerbs war es nun, eine künstlerisches Gesamtkonzeption für das Bettenhochhaus und den Neubau des OP/ITS zu finden, die sich mit zeitgenössischen Mitteln sowohl inhaltlich als auch räumlich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Lehre, Forschung und
Geschichte des Standortes auseinander setzt.

Am 13. Oktober 2016 fand die abschließende Preisgerichtssitzung unter der Leitung von Tyyne Claudia Pollmann statt. Der erste Preis ging an den Entwurf „Die goldene Stunde“ von Renate Wolff.

Drei gleichrangige zweite Preise gingen an Mona Babl und Peter Sandhaus aus Berlin sowie an René Daniel Sieber aus Freiburg.

http://www.berlin.de/sen/kultur/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.525598.php